Spielstätten der Festspiele

Bereits 1172 legten dänische Zisterziensermönche den Grundstein des 1209 von deutschen Glaubensbrüder neu gegründeten Klosters Dargun. Im Zuge der Säkularisierung übernahm dann 1556 Herzog Ulrich I. von Mecklenburg-Güstrow das Kloster und baute es zum Schloss aus. Daher spricht man heute sowohl von der Kloster-, als auch von der Schlossruine. Nach Erlöschen der Güstrower Herzogslinie 1695 geriet das ausgebaute Schloss an die Herzöge von Mecklenburg-Schwerin. Das Schloss blieb im Wesentlichen in seiner Gestalt aus dem späten 17. Jahrhundert erhalten und war zunächst noch Sitz der unverheirateten Auguste, Herzogin zu Mecklenburg, die es 1720 als Apanage erhielt. Nach ihrem Tod 1756 wurde der Komplex dann Sitz des Domanialamts und Wohnstatt fürstlicher Beamter. Das Schloss wurde im späten 19. Jahrhundert letztmalig renoviert, um es weiterhin zu Verwaltungs- und Wohnzwecken und für eine landwirtschaftliche Lehranstalt zu nutzen. 1945 wurde der gesamte Gebäudekomplex durch einen Brand in den letzten Kriegstagen zerstört. Erhalten blieb eine Ruinen-Landschaft von seltener Schönheit. 1979 zum Denkmal erklärt, begannen erst 1991 Sicherungs- und Restaurationsmaßnahmen. Seitdem wurden die knapp 700 Meter langen Mauerkronen der Anlage, ein Teil der Klosterkirche und der wunderschöne Schlossgarten saniert. Klosterruine und -kirche Dargun sind die Preisträger des Nordkurier-Spielstättenpreises der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2014.

Konzerte der Spielstätte

Dargun Götz Alsmann ... in Rom
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Dargun Open Air in der Klosterruine
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