Spielstätten der Festspiele

Laage, Flugzeugshelter Geschwader "Steinhoff"
Flughafenstraße 18299 Laage www.luftwaffe.de

Rostock-Laage ist nicht nur der größte zivile Flughafen von Mecklenburg-Vorpommern, sondern schon seit DDR-Zeiten Militärflugplatz. Die Nationale Volksarmee errichtete den Fliegerhorst Laage von 1978 bis 1984. Er ist damit der letzte realisierte von insgesamt zwölf durch die NVA genutzten Kampfflugzeug-Flugplätzen. Die Aufnahme des Flugbetriebes erfolgte mit dem russischen Kampfflugzeugtyp Suchoi Su-22 am 1. Dezember 1984. Zum Schutz vor Angriffen und Zerstörung wurden insgesamt 54 befestigte Flugzeug-Schutzbauten (Shelter) gebaut. In den Gebäuden erfolgte die Vorbereitung der Luftfahrzeuge für den Flugdienst. Sie konnten dort betankt, mit Waffentechnik ausgerüstet und auch repariert werden. In Alarmfällen war es möglich, die Kampfjets in dem Shelter zu starten, um direkt und ohne Verzögerung zur Startbahn zu rollen. Im Normalbetrieb wurden die Flugzeuge mit Hilfe eines schweren Fahrzeugs in die Gebäude gerückt oder herausgezogen. Die Bundeswehr übernahm den Fliegerhorst Laage mit der Vereinigung beider deutscher Staaten und nutzte die Schutzbauten für die ab 1995 dort stationierten Kampfflugzeuge F-4F PHANTOM und MiG-29. Seit der Einführung des Waffensystem Eurofighter haben die Schutzbauten ausgedient.

Anfahrt

Die Flugzeug-Shelter befinden sich auf militärischem Sperrgebiet. Der Zutritt wird daher streng kontrolliert. Beim Buchen der Eintrittskarten müssen personenbezogene Daten wie Adresse und Nummer des Personalausweises angegeben werden. Karten sind somit auch nicht übertragbar. Weiterhin ist der Zutritt nur Staatsbürgern aus Mitgliedsstaaten der NATO erlaubt. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kartenservice unter Tel.: 0385-5918585.

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