Spielstätten der Festspiele

Ein Besuch des "Hotels Tucholski" nimmt einen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Beim Weg durch das verwohnte Haus, dessen Tapeten und Möbel noch Geschichten von damals erzählen, entdeckt man Zeichnungen, Gemälde und Setzungen von Dingen, mit denen Barbara Tucholski in diese verlassene Architektur eindringt und sie interpretiert. Ein im wahrsten Sinne "raumgreifendes" Gesamtkunstwerk. Ihr Bruder Peter Tucholski nutzt das Elternhaus ebenfalls für seine Installationen, die sich u.a. auch mit Klang und Geräuschen beschäftigen. Musik - im weitesten Sinne.

Die ungewöhnliche, künstlerische und faszinierende Atmosphäre des "Hotels Tucholski" hat das Publikum und die Musiker 2011 dermaßen gefangen genommen, dass die Geschwister Tucholski infolgedessen den Nordkurier-Spielstättenpreis 2011 zuerkannt bekamen, der jährlich für innovative und vorbildliche Kunst- und Konzertorte vergeben wird. Seitdem gastieren die Festspiele MV jährlich hier und besonders gerne mit ungewöhnlichen, überraschenden Konzertformaten auf der Grenzlinie von U- zur E-Musik, zwischen Crossover und Experiment, auf der Suche nach dem Unerhörtem. In Loitz wird man fündig!

Konzerte der Spielstätte

Loitz Preisträger-Konzert mit Alexej Gerassimez
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