Spielstätten der Festspiele

Parchim, St.-Georgen-Kirche
Kirchgasse 19370 Parchim

Der Bau der heutigen St.-Georgen-Kirche gründet auf eine spätromanische Basilika, die um 1289 vollständig ausbrannte und auf deren Mauerresten um 1290 begonnen wurde, die heutige gotische Backsteinkirche zu errichten. 1307 wurde sie geweiht. Der quadratische Turm des dreischiffigen Hallenbaus entstand, nachdem 1612 ein Brand den ursprünglichen Turm komplett vernichtete. Hohe schmale Fester, die mehrfach senkrecht gegliedert sind, bringen Licht in den Innenraum. Der vieleckige Chorumgang und die beiden Anbauten wurden etwa 150 Jahre später ergänzt. Vom einstigen Hochaltar sind neben einigen Tafeln auch die 1421 entstandenen Apostelfiguren des Meisters Henning Leptow aus Wismar erhalten. Kunstvolle Schnitzereien schmücken die um 1580 in einer Lübecker Werkstatt gefertigte Renaissancekanzel. Auch das Ratsgestühl von 1608 und 1623 ist kostbar. Die St.-Georgen-Kirche ist daher nicht nur ein Gottesdienstraum für die Kirchengemeinde, sondern auch ein touristischer Anziehungspunkt für viele Besucher. Die Orgel stammt von Mecklenburgs berühmtem Orgelbaumeister Friedrich Fries III. Seit 2007 verfügt die Kirche zudem wieder über ein 5er-Geläut.

INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT

Kein behindertengerechtes WC.

Konzerte der Spielstätte

Parchim Virtuoses Saitenspiel mit Avi Avital und Mahan Esfahani
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