Spielstätten der Festspiele

Wenn Sie es nicht schon vorher gewusst hätten, spätestens in der Kirche würden Sie merken, dass Sie sich hier in der Nähe des Meeres befinden. Wo sonst hängen in einer Kirche Schiffsmodelle von der Decke? An der Nordseite hängen die „Peter Kreft“ (1780) und die „Teutonia“ (1848), im Mittelschiff die „Napoleon“ (1855), an den Wänden hängen Halbmodelle unter Glas (20. Jahrhundert) und ein Buddelschiff (1985). Gläubige Seeleute stifteten die kleinen Kunstwerke nach einer glimpflichen Heimkehr oder aber vor einem großen Törn in die unsichere See. Auch der große Kristallleuchter im Altarraum wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts von einer geretteten Schiffsmannschaft aus Dankbarkeit gestiftet. Kein Wunder also, dass die Kirche irgendwann nur noch „Seemannskirche“ genannt wurde. Der heutige Bau wurde um 1726 als Fachwerkkirche errichtet, zwischen 1740 und 1830 aber in eine Backsteinkirche umgewandelt. Die Tonnendecke und die Sakristei stammen aus dem Jahr 1830. Die Kirche ist die einzige, die in der sogenannten „Schwedenzeit“ (1648-1815) errichtet wurde, als Darß und Zingst zu Schwedisch-Vorpommern gehörten. Der mit Schindeln gedeckte Turm wies den Schiffen den Weg von der Ostsee in die Strommündung zum Hafen.

INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT

Behindertengerechtes WC ca. 500 m entfernt.

Konzerte der Spielstätte

Prerow Krzyżowa-Music/Kreisau-Musik
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