Spielstätten der Festspiele

Schon fast 100 Jahre bevor der Ort Putbus 1810 gegründet wurde ließ Graf Moritz Ulrich I. einen Park im französischen Stil in dem vorhandenen Urwald anlegen. Unter Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus erfolgte dann zu Beginn des 19. Jh. die Umgestaltung in einen englischen Landschaftspark und die Erweiterung auf seine heutige Größe von ca. 75 Hektar. Das noch heute vorhandene Wildgehege mit Rot- und Damwild wurde angelegt. Wie bei anderen Parks bildete auch in Putbus das bis zur Sprengung 1962 vorhandene Schloss den Mittelpunkt. Die verbliebenen Gebäude wie Marstall, Orangerie, Christuskirche, das 1859 aufgestellte Malte-Denkmal und beeindruckende Gehölze setzen nun die Akzente in diesem wohl schönsten Park der Insel Rügen. Der klassizistische Marstall wurde in den Jahren 1821-24 errichtet und diente teilweise auch zu Wohnzwecken und als Theaterwerkstatt. Nachdem er nach 1945 zusehends verfiel, entdeckten ihn nach der Wende die Festspiele und das Rossini-Festival Rügen als Spielstätte für Opern-Inszenierungen und Konzerte. Seit 2000 wegen Renovierungen geschlossen, erstrahlt er nun seit 2009 von außen wieder wie neu, wobei er nur auf einer Seite verputzt, auf der anderen Seite aber als Backsteinbau erlebbar gemacht wurde. Im Inneren präsentiert sich der Marstall als stimmungsvoller und variabler Saal, in dem Historie mit Modernität verschmilzt.

Anfahrt

Bitte beachten Sie, dass am Marstall nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung stehen. Parken Sie daher bitte am Markt oder am Circus.

Konzerte der Spielstätte

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