Spielstätten der Festspiele

Der Schweriner Dom, der mit seinem 117,5 Meter hohen Turm die Stadt überragt, ist das einzige mittelalterliche Baudenkmal der Stadt, daß die Jahrhunderte überdauerte. Die wechselvolle Geschichte des Kirchenbaus beginnt 1171 mit der Einweihung des ersten Doms in Anwesenheit des Stadtgründers Heinrich des Löwen. Knapp 100 Jahre später ersetzt man den Dom durch einen spätromanischen Backsteinbau nach dem Vorbild des nahe gelegenen Ratzeburger Doms. In den folgenden zwei Jahrhunderten folgten umfangreiche Aus- und Umbauten. Die Baumeister orientierten sich dabei an den Kirchenbauten in Lübeck und Stralsund, die im Stil der nordfranzösisch-flandrischen Kathedralen gebaut worden waren. Während des 14. Jahrhunderts wurde am Lang- und Querhaus sowie an den Kapitelgebäuden gebaut. Der Kreuzgang auf der Nordseite vollendete gegen Ende des 15. Jahrhunderts das mittelalterliche Bauwerk. In den Jahren 1889 bis 1893 erhielt der Dom seinen heutigen neugotischen Turm. Von der in 50 Meter Höhe gelegenen Aussichtsgalerie hat man einen eindrucksvollen Ausblick auf die Stadt und die umgebenden Seen und Wälder. Die in den Jahren 1868-1870 von Friedrich Ladegast in Weißenfeld gebaute Orgel des Schweriner Doms ist die größte, original erhaltene von Ladegast. Sie verfügt über vier Manuale mit 84 klingenden Registern und 5.200 Pfeifen.

INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT

Kein behindertengerechtes WC.

Konzerte der Spielstätte

Schwerin Ein Tag mit Gábor Boldoczki
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