Spielstätten der Festspiele

Als Ulrich von Maltzahn im Jahre 1560 seine Wasserburg erbaute, ahnte er wohl noch nichts von der wechselvollen Geschichte, die der wehrhaften Renaissance-Anlage bevorstand. Die Chronik berichtet von vielfacher Zerstörung, unter anderem während des Dreißigjährigen Krieges und beim großen Brand 1987. Nur die festen Mauern wurden damals verschont. Die romantische Ruine, eingebettet in die unberührte Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz, zwischen strohgelben Feldern, tiefen Wäldern und stillen Seen, war dem Verfall preisgegeben. Das ganze Dorf half mit, als die Nachkommen der Erbauer 1993 begannen, Park und Burg mit denkmalpflegerischer Vorsicht zu restaurieren. Aus der einstigen Ruine wurde ein kulturhistorisches Kleinod, ein Ort der Künste. Längst zählt Ulrichshusen zu den bedeutendsten Festspielorten des Landes - ein Festspielsommer ohne Ulrichshusen wäre schlicht undenkbar. Die mächtige alte Scheune neben der Burg ist einer der größten Konzertsäle des Nordens. 1994 wurde sie mit einem Konzert von Lord Yehudi Menuhin eingeweiht. Die im Sommer 2016 fertiggestellte Remise hingegen eignet sich bestens für kleinere Seminare, Kammerkonzerte oder gesellige Abendveranstaltungen.

INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT

Steile, unbefestigte Wege.

Konzerte der Spielstätte

Ulrichshusen 360° Schlagzeug: Nachtkonzert
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