Fulminanter Auftakt (09.06.2012)

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Fulminanter Auftakt in der St.-Georgen-Kirche in Wismar

Festspielpreisträger Gabriel Schwabe und NDR Radiophilharmonie eröffnen die 23. Saison der Festspiele MV

Fulminant starten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern an diesem Wochenende in ihre 23. Saison: Am Samstag, den 9. Juni um 16:00 Uhr, eröffnet der junge Cellist Gabriel Schwabe in der St.-Georgen-Kirche in Wismar mit dem Cellokonzert von Dvořák die dreimonatige Saison. Begleitet wird er von der NDR Radiophilharmonie unter ihrem Chefdirigenten Eivind Gullberg Jensen, die das Konzert mit Tschaikowskis 4. Sinfonie abschließt. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Konzertliebhaber, die keine Karten mehr bekommen, können sich das Programm aber auf dem Markplatz in Wismar, bequem in Liegestühlen sitzend, anhören. Denn NDR Kultur sendet das Konzert nicht nur live im Radio, sondern überträgt es auch über Lautsprecher auf den Markplatz.

Gleich am nächsten Tag, am Sonntag, den 10. Juni um 16:00 Uhr, ist die NDR Radiophilharmonie mit einem Weltstar in Ulrichshusen zu erleben: Hélène Grimaud spielt in der Festspielscheune Ravels Klavierkonzert G-Dur. Parallel treten in der Scheune in Langensee vielversprechende Nachwuchsmusiker an, um ihr Können zu beweisen: Um 15:00 Uhr sind Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ mit Werken von Beethoven, Mendelssohn, Brahms, Debussy und anderen zu hören, und um 18:00 Uhr präsentieren sich die Jungstudenten der young academy rostock mit einem abwechslungsreichen Programm von Mendelssohn bis zu Musical-Songs.

Insgesamt erwarten die Festspiele MV beim Eröffnungswochenende rund 2.000 Besucher. Intendant Dr. Matthias von Hülsen: „Das Eröffnungswochenende spiegelt das Erfolgsrezept der Festspiele MV wider: Mit Gabriel Schwabe ist ein herausragender, aufsteigender Künstler aus unserer Preisträgerfamilie zu hören und mit Hélène Grimaud kommt ein absoluter Weltstar zum wiederholten Male zu den Festspielen MV. Gleichzeitig geben wir in Langensee auch den jüngsten Talenten aus MV eine Bühne. Und es geht erstklassig weiter: Dem 200. Geburtstag des Landgestüts Redefin angemessen, bestreiten gleich am zweiten Festspielwochenende das Rundfunk-Sinonieorchester Berlin unter Marek Janowski und die virtuose russische Pianistin Anna Vinnitskaya mit einem wildromantischen Programm das erste Picknick-Pferde-Sinfoniekonzert dieser Saison.“

Beim ersten Picknick-Pferde-Sinfoniekonzert am Samstag, den 16. Juni, nehmen das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Chefdirigent Marek Janowski die Besucher mit auf eine Reise nach Tschechien und Russland: Dvořáks berühmte Slawische Tänze und Konzertouvertüren umrahmen die Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43 von Sergej Rachmaninow – gespielt von der virtuosen russischen Pianistin Anna Vinnitskaya. Hierbei handelt es sich um eine Programmänderung: Die vielversprechende junge Pianistin springt für den bisher angekündigten Boris Berezovsky ein.  Das Landgestüt öffnet bereits um 13:00Uhr seine Tore zum Picknick im Park und präsentiert um 16:00Uhr eine Pferdeshow. Um 18:00Uhr beginnt das Konzert in der Reithalle. Für das Konzert gibt es noch Karten.

Zur 23. Saison der Festspiele MV mit 125 Konzerten an 83 Spielstätten werden insgesamt rund 70.000 Besucher erwartet. Zu hören sind der Künstlerische Direktor der Festspiele MV, Daniel Hope, weitere Festspielpreisträger wie Julia Fischer, Daniel Müller-Schott, Viviane Hagner und Vilde Frang, Klassikgrößen wie Jan Vogler, Bruno Leonardo Gelber, Justus Frantz, die King’s Singers und der Dresdner Kreuzchor sowie vielversprechende Nachwuchsmusiker in der Reihe „Junge Elite“.

Als „Preisträgerin in Residence“ gestaltet Geigerin Veronika Eberle das Programm. Der „Fokus Dänemark“ rückt Musiker und Werke aus dem nordischen Königreich in den Mittelpunkt, in der Reihe „Emilie Mayer zum 200.“ widmen sich hochkarätige Künstler dem spannenden Werk der zu Unrecht vergessenen Mecklenburgischen Komponistin und der Spielstättenschwerpunkt „Komponierte Landschaften“ lädt zu einem Streifzug durch die Parks und Gärten rund um die Spielstätten ein.