Spielstätten der Festspiele

Wenn man das Doberaner Münster, erhaben und eindrucksvoll inmitten einer mit Seen und Bächen durchzogenen Parklandschaft thronend, zum ersten Mal sieht, kann man sich der Faszination des über 700 Jahre alten Sakralbaus einfach nicht entziehen. Bereits 1171 gründete Fürst Pribislav das Zisterzienserkloster, aus dessen romanischer Kirche ab 1280 das hochgotische Münster entstand, das 1368 geweiht wurde. Mindestens 56 Mitglieder des Hochadels liegen im Münster begraben, darunter der zum schwedischen König gewählte Herzog Albrecht III., Königin Margarethe Sambiria von Dänemark, Fürst Nicolaus I. von Rostock und der Klostergründer Pribislav. Auch nach der Reformation und der Umwidmung zur evangelischen Kirche blieb es beliebte Grablege mecklenburgischer Herzöge und vieler Adliger, stand daher immer unter besonderem Schutz und viele Stiftungen ermöglichten den großzügigen Ausbau und Unterhalt des Münsters. Zudem blieb die Innenausstattung von Kriegswirren und Bilderstürmen weitgehend verschont, so dass die heutige Ausstattung zu großen Teilen noch aus dem Mittelalter stammt. Das Areal um das Münster wurde 1793 im Stile eines englischen Gartens unter Einbeziehung des Mühl- und Althöfer Baches umgestaltet. Klostermauer, Kornhaus, Beinhaus und Wirtschaftsgebäude blieben dabei erhalten, so dass das Kloster wie die Gesamtanlage heute als einzigartiges Zeugnis zisterziensischer Architektur und als herausragendes Beispiel der nordischen Backsteingotik gelten.

INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT

Rollstuhlgerechte Toilette. Behinderten-Parkplatz vor Ort.