Spielstätten der Festspiele

 

Güstrow, Aula der Richard-Wossidlo-Schule

Trotschestraße 8
18273 Güstrow

Bereits 1927 plante die Stadt an dieser Stelle einen Schulneubau, doch waren die Baukosten zunächst noch zu hoch. Als jedoch die Kapazität der Domschule (die damals als Knaben-Volksschule genutzt wurde) nicht mehr aussreichte entschied man sich letztlich doch, den Bau anzugehen. 1929 wurde der Grundstein für das 810.000 Reichsmark teure Projekt gelegt. Weitere 65.000 Reichsmark mussten in die Innenausstattung investiert werden. Am 22.11.1930 wurde die Schule eingeweiht und diente bis 1944 als Knaben-Volksschule. Im Krieg wurde der Schulbetrieb eingestellt und das Gebäude als Lazarett und teilweise zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Ende November 1945 begann unter grossen organisatorischen Schwierigkeiten wieder der Schulbetrieb, zunächst mit der Einschulung einer ersten Klasse, kurze Zeit später kamen die übrigen Jahrgänge bis zur 7. Klasse hinzu. 1955 wurde der Schulbau dann mit einer Wand geteilt: die Hälfte zur Trotschestraße hin beherbergte die Wossidlo-Schule, die zunächst nur die Klassen 5 bis 8 unterrichtete und nach dem Begründer der Mecklenburgischen Volkskunde Richard Wossidlo (1859-1939) benannt wurde. Der andere Teil des Gebäudes wurde von der Polytechnischen Oberschule genutzt, bis sie 1980 in einen Neubau umzog.Heute befinden sich in dem Bau wieder zwei Schulen: eine Grundschule und eine Regionale Schule. Auf alten Fotos kann man sehen, dass der große Saal, wie eigentlich die ganze Schule, die Zeiten fast unverändert überstanden hat. Noch heute stehen im Saal die Bänke aus der Erbauungszeit.

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