Spielstätten der Festspiele

Eichenallee 48
17153 Ivenack
www.schloss-ivenack.com

Schloss Ivenack gehört nicht zuletzt wegen seines pitoresken freistehenden Tores zu den beliebtesten Fotomotiven im Land. Jahrzehntelang war es dem Verfall und Niedergang preisgegeben - nun aber wird das Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in seiner alten Schönheit wiederhergestellt.

Die Anlage geht auf ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert zurück, das im Zuge der Reformation aufgehoben und zu einem herzoglich mecklenburgischen Amt mit Fürstensitz wurde. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg und einem Besitzerwechsel durch Gütertausch 1709 an den Geheimen Rat Ernst Christoph von Koppelow wurde im 18. Jahrhundert ein neues Herrenhaus errichtet, das im frühen 19. Jahrhundert im Wesentlichen zu seiner heutigen Gestalt erweitert wurde. Koppelows Witwe heiratet den späteren Reichsgrafen Helmuth von Plessen, in dessen Erblinie das Gut bis 1945 blieb. Der Park wurde um 1800 unter Verwendung der alten barocken Strukturen in einen englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Im Park entstanden ein Teehaus und eine Orangerie. Nordwestlich schließt sich an den Schlosspark ein großer Tiergarten an, in dem sich die berühmten Ivenacker Eichen befinden. 1810 erhielt das Schloss einen Seitenflügel. Ivenack gehörte auch wegen der berühmten Vollblutzucht der Grafen von Plessen damals zu den bekanntesten Gütern in Mecklenburg. Zu DDR-Zeiten waren im Schloss erst Flüchtlinge, dann ein Alten- und Pflegeheim untergebracht. Zahlreiche Versuche einer Sanierung nach der Wende scheiterten bis 2012 ein dänischer Investor sich der Reste der einstigen Pracht annahm. Langsam aber sichtbar entsteht nun wieder, was fast verloren schien.

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INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT

Das Konzert in der Orangerie ist barrierefrei, das Rahmenprogramm im Schloss und im Park hingegen nicht.