Spielstätten der Festspiele

Dorfstraße 114
17139 Kummerow
schloss-kummerow.de

Eine Geschichte wie im Märchen: Fast 18 Jahre stand Schloss Kummerow leer und war dem Verfall preisgegeben – heute ist es spektakulär renoviert und birgt einen einzigartigen Schatz in sich: eine Fotografische Sammlung mit internationaler Bedeutung und Strahlkraft. Dabei ist das Schloss selbst ein Schmuckstück: 1730 im Stil des Spätbarocks und nach Versailler Vorbild erbaut, 100 Jahre später durch einen Landschaftspark erweitert, war es eng mit dem Hause von Maltzahn verbunden. Sein letzter Besitzer Mortimer von Maltzahn wurde durch die Bodenreform der DDR enteignet. Es folgte die typische Nutzungschronik: Flüchtlingslager, Konsumverkaufsstelle, Gaststätte, Bürgermeisteramt, Grundschule, Kindergarten und eine Oberschule befanden sich hier, bis 1985 die Anlage in das Eigentum der Deutschen Post der DDR überging und als Betriebsferienheim genutzt wurde. 1993 in Privatbesitz verkauft, sollte es zum Hotel ausgebaut werden, was aber nie realisiert wurde. Es folgte der substanzgefährdende Leerstand. 2011 ging Schloss Kummerow in den Besitz des jetzigen Eigentümers über, der das Haus zu einer seit 2016 öffentlich zugänglichen Kunsthalle machte und mit seiner Fotografischen Sammlung ausstattete. Das Sanierungskonzept zeigt die Spuren der Vergangenheit und setzt nur dort auf Neues, wo Fehlstellen entstanden sind. So erzählt nicht nur die ausgestellte Kunst Geschichten, sondern auch das Haus selbst seine eigene. 

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