Spielstätten der Festspiele

 

Sassnitz, Glasbahnhof im Stadthafen

Hafenstraße 12
18546 Sassnitz

Der Sassnitzer Fährbahnhof war bis 1998 Ausgangspunkt der Fährverbindung Sassnitz–Trelleborg. 1897 als Warenumschlagpunkt für den Postschiffverkehr zwischen dem Deutschen Reich und Schweden eingerichtet, erfolgte 1909 die Aufnahme des regelmäßigen Fährverkehrs zwischen beiden Staaten. Knapp 90 Jahre später wurde die immer wieder erweiterte Anlage durch den Fährbahnhof in Mukran ersetzt. Das Bahnhofsgelände steht als Bestandteil des ehemaligen Stadthafens unter Denkmalschutz. Der sogenannte "Glasbahnhof" erhielt seinen Namen wegen seiner großzügig verglasten Fassade, hinter denen die Passagiere für die Überfahrt abgefertigt wurden bzw. warteten. Von 1956–1959 erfolgte der Anbau der sogenannten Landungsplattform als geschweißter Stahlskelettbau. Die untere Ebene der Plattform war für die PKW reserviert, die diese über eine auf neun Pfeilern ruhende, geschweißte, etwa 200 m lange Autobrücke erreichten, die das Hochufer der Stadt Sassnitz mit dem Hafen direkt verband. Das obere Deck war den Reisenden ohne PKW vorbehalten und konnte separat über eine Fußgängerbrücke erreicht werden. Modernisierungsmaßnahmen fanden in den 1970er Jahren mit eingreifenden Veränderungen für die Landungsplattform statt. 

Anfahrt

Folgen Sie der Hafenstraße bis ganz ans Ende bei der Bäckerei Peters. Hier am Parkplatz sehen Sie dann schon das moderne gelb-blaue Gebäude. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig!