Spielstätten der Festspiele

 

Spantekow, Burganlage & Wirtschaftsgebäude

Burgstraße 72
17392 Spantekow
www.burg-spantekow.de

Der genaue Erbauer der Burg Spantekow ist nicht bekannt - erste Erwähnung fand sie 1258 als Besitz der Familie von Schwerin. 1558 errichtet der Großhofmeister Ulrich von Schwerin in neunjähriger Bauzeit die Burganlage auf dem ursprüng­li­chen Gelände nach den alten Plänen völlig neu. Während des Dreißgjährigen Krieges bietet die Burg Widerstand gegen die kaiserlichen Völker. Sie lager­­­­ten im Park, daher heißt dieser bis heute „Kaiserkoppel“. 1677 wird die Burg durch die Brandenburger in ihrem Krieg ge­gen die Schweden belagert und eingenommen. Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg lässt das Hauptge­bäude der Burganlage sprengen. Die Burgkirche am Fuß des Hügels und die beiden Seitengebäude bleiben erhalten, jedoch brennt die Kirche 1748 gänzlich nieder. Mauer­­reste der ehe­­­maligen Ringburg sind heute noch zu sehen. 1715 enteignet Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. den Eigentümer wegen Verrat und Spantekow wird königlich preußische Domäne. Die Familie von Schwerin klagt und wird schließlich 1833 wieder Eigentümer. 1945 wird die Familie enteignet. Im Hauptgebäude auf der Festung, dem Schloss, wird ein Altersheim eingerichtet. Die Festungsanlage selbst wird notdürftig unterhalten und zur musealen Besichtigung eingerichtet. Nach Schließung des Heims und jahrelangem Leerstand kauft 1999 Kaspar Freiherr von Harnier, Enkel und Erbe des letzten Besitzers vor dem Krieg, die Burg zurück in den Familienbesitz.

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