Spielstätten der Festspiele

Borkenstraße 15a
17358 Torgelow
www.eisengiesserei-torgelow.de

Kein Geringerer als der preußische Königs Friedrich II. erließ 1753 eine Order zum Bau eines Hüttenwerkes in Torgelow, nachdem man in der Ueckermünder Heide auf Raseneisenerz gestoßen war. Das aus dem Hochofen gewonnene Eisen wurde für die Rüstung, aber auch für Geräte im Ackerbau eingesetzt. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs gab es in Torgelow 14 produzierende Eisengießereien mit jeweils 100 bis 300 Beschäftigten. Im Zweiten Weltkrieg wurden die hergestellten Geschosse und Bomben in einer nahe gelegenen Munitionsanstalt weiterverarbeitet. Nach Kriegsende 1945 wurden die Betriebe in Volkseigentum umgewandelt und unter dem Namen „Vereinigte Torgelower Gießereien“ (VTG) zusammengefasst. 1969 erfolgte die Gründung des VEB Gießerei- und Maschinenbau „Max Matern“ Torgelow (GMT). Produziert wurde vor allem für den DDR-Schiffbau und den Elektromaschinenbau mit über 2.300 Mitarbeitern. Heute führt die Eisengießerei Torgelow GmbH die Tradition des Standortes weiter. Mit modernster Technik und fortschrittlichen Fertigungstechnologien werden Rohgussteile mit einem Stückgewicht von bis zu 115 Tonnen hergestellt.

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