Spielstätten der Festspiele

Ulmenstraße 15
23966 Wismar

Das Wismarer Zeughaus gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse schwedischer Militärarchitektur des Barock, erbaut ca. 1700, wahrscheinlich entworfen vom schwedischen Festungsbaumeister Erik Dahlberg. Durch verschiedene Nutzungsarten und Baumaßnahmen veränderte sich das Aussehen des Hauses im Laufe der Jahre stark. Schwedisches Militär nutzte das Gebäude nur zwei Jahrzehnte als Waffenarsenal. 1718 erwarben Bürger der Stadt das Zeughaus, um es als Speicher zu nutzen. 1754 wurde das Haus dann an den Rat der Stadt verkauft. Bis ins 20. Jahrhundert wird es als Speicher für Korn, bzw. als Wollmagazin genutzt, in den 30er Jahren dann als Ingenieurakademie, was mit gravierenden Umbauten einhergeht. Von 1993 bis 2000 erfolgt eine umfassende Sanierung mit dem Ziel, das Zeughaus als Medienzentrum für die Stadtbibliothek zu nutzen und dabei die historsiche Herkunft des bedeutenden Denkmals schwedischer Militärarchitektur wieder deutlich herauszustellen. Hierzu zählt u.a. das stützenfreie erste Obergeschoss, das mithilfe eines Hängetragwerkes im Dachgeschoss realisiert wurde.

 

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