Käthe-Kollwitz-Schule Anklam
Käthe-Kollwitz-Schule Anklam

Anklam, Aula der Käthe-Kollwitz-Schule

Die Schule wurde 1905 als "Höhere Töchterschule" erbaut. Seit 1911 wurde der Name "Luisenschule" oder auch "Luisen-Lyzeum" gebräuchlich. Im Volksmund hieß sie auch „Grafenschule“, da ein Graf von Schwerin als Landrat den Neubau veranlasst hatte. Die Schule hatte zunächst 11 Klassenräume, eine repräsentative Aula, die auch als Konzertsaal für die Aufführungen des Konzertvereins diente, sowie eine Turnhalle. Im Zweiten Weltkrieg wurde hier ein Lazarett eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Gebäude bis 1949 als provisorisches Rathaus. Seit September 1949 heißt sie "Käthe-Kollwitz-Schule" und war eine Erweiterte Oberschule (EOS) mit zunächst 400 Schülerinnen, die im Schichtunterricht lernten. Ab 1950 besuchten Mädchen und Jungen gemeinsam die Schule.

 

Heute ist die Schule eine zweizügige Regionalschule mit den Klassen 5 bis 10. Der südliche Erweiterungsbau aus DDR-Zeiten wurde jüngst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. In diesem Zuge wurde das gesamte Gebäude renoviert und erneuert. Die Aula erstrahlt seitdem wieder in ihrer historischen Schönheit.

 

Konzerte der Spielstätte

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