Rittersaal (im Finanzministerium) Schwerin
Rittersaal (im Finanzministerium) Schwerin

Schwerin, Rittersaal (im Finanzministerium)

Eingang: gegenüber Ritterstraße 14/16
19055 Schwerin

Das spätklassizistische Gebäude in der Schloßstraße, in dem sich heute das Finanzministerium befindet,  wurde in den Jahren 1910/11 von Georg Roensch als Hotel "Nordischer Hof" erbaut. In seiner Form orientiert es sich an den benachbarten Regierungsgebäuden, den Kollegiengebäuden I und II. Es verfügt über drei Risalite und einen Säulenportikus.

 

Bereits 1920 wurde der Hotelbetrieb eingestellt. Seitdem wird das Haus für Verwaltungszwecke der Mecklenburgischen Landesregierung genutzt. Von 1952-1990 befand sich hier der Sitz von Dienststellen des Rates des Bezirkes Schwerin. Nach 1990 wurde es Sitz des Finanzministeriums.

 

Zum Ministerium für Finanzen und Digitalisierung gehört auch das Nachbarhaus Schloßstraße 5. Dieses wurde 1883/84 von Rudolf Zöllner nach dem Vorbild französischer Renaissancebauten errichtet und beherbergte die Großherzogliche Hausverwaltung und das Hofmarschallamt. Zu DDR-Zeiten befand sich hier das "Haus der Pioniere", das auch den großen Saal nutzte. Aufgrund des separaten Zugangs in der Ritterstraße und dem einstigen Restaurant "Ritterstube", das dem Saal zugeordnet war, wird er allgemein "Rittersaal" genannt. Im Palais-Stil  gehalten und mit Stuck und Intarsienparkett ausgestattet, zählt er zu den schönsten, aber auch unbekanntesten Sälen in der Landeshauptstadt.

 

In der Corona-Zeit fanden hier aufgrund der Größe die Kabinettssitzungen statt.

 

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